Was macht eine Demo?

 

Mein Mann spricht vom „Kerzen kleben“, wenn er – ich hoffe doch liebevoll – davon STAMPIN_UP_30_TAG_COLORredet, dass ich gerade am Basteln bin.

Andere denken vielleicht, „die bastelt den ganzen Tag, trinkt ‚nen Kaffee und fährt abends zu einer Stempelparty – wo sie noch mehr bastelt“. Ich kann mir vorstellen, dass viele sich so den Alltag einer Stampin‘Up!-Demonstratorin vorstellen. Aber stimmt das so? Heute erkläre ich euch ein paar grundsätzliche Dinge, zur Tätigkeit einer Demonstratorin.

Erst einmal zum Begriff „Demonstratorin“

Stampin’Up! Produkte kann man nicht in einem Geschäft, sondern nur in Form des Direktvertriebes erwerben. Die Personen, also Verkäufer, bei denen man diese Stampin’Up! Produkte kauft, nennt man Demonstratoren. Also sozusagen – und das meine ich nur liebevoll und mit einem Augenzwinkern – eine „Tuppertante für Bastelsachen“.

Auf die Frage „Was macht eigentlich eine Stampin‘Up!-Demonstratorin genau?“ gibt es nicht nur eine Antwort. Die Eine gibt lieber Stempelpartys, die Andere sieht ihren Erfolg eher online – und das ist vollkommen in Ordnung! Nicht jede Stampin‘Up! Demonstratorin muss bloggen, und auch nicht jede muss Workshops anbieten. Allen gemein wird aber sicher sein, dass sie gerne basteln und – so wie ich – wahrscheinlich angefangen haben nur für den Eigenbedarf zu kaufen und den Rabatt zu erhalten, den Stampin’Up! dem Demonstrator gewährt.

Aber, was macht jetzt eine Demonstratorin?

Wie eine Demonstratorin ihre Tätigkeit ausfüllt, dafür gibt es viele Möglichkeiten und es ist jedem selber Überlassen wie und was er macht.

Stempelpartys geben

Einen netten Abend, mit Freunden, Bekannten oder völlig Fremden verbringen – alle basteln gemeinsam und haben Spaß und danach kann geshoppt werden. Jede Stempelparty ist anders, klar, es sind ja nicht immer die gleichen Personen. Klar baut sich jede Demo irgendwann einen festen Kunden-/Bastelkreis auf, aber man sollte sich auf die einzelnen Bedürfnisse der Teilnehmer einstellen. Gerade wenn man eine gemischte Gruppe aus Anfängern und Profis hat, wird es spannend. Bei mir sind die Stempelpartys kostenlos, es folgt ja im Anschluss das „Shoppen“, wo auch die Gastgeberin ihre Vorteile (kostenlose Produkte aus allen Katalogen) genießen kann und ich meinen Verdienst für den Abend erhalte.

Ob ich aber eine Stempelparty mache, ist mir freigestellt. Seitens Stampin’Up! bin ich dazu nicht verpflichtet.

Workshops geben

Hier gibt es seitens der einzelnen Demos oft eine unterschiedliche Auslegung der Begrifflichkeit. Bei mir handelt es sich bei Workshops um Treffen (meist zu ausgewählten Themen), die bei mir zu Hause stattfinden. Alle basteln das gleiche Projekt in kleiner Runde und dafür bezahlt man eine Gebühr. Man lernt neue Techniken, hat Spaß gemeinsam, trinkt einen Kaffee oder Sekt zusammen. Mehr nicht! Es besteht keine Kaufverpflichtung! Es wird auch mal mit Produkten gearbeitet, die es nicht mehr im aktuellen Katalog gibt, da das Endprodukt im Fokus steht und nicht Produkte aus dem neuen Katalog.

Bedenke auch, dass eine Stempelparty oder auch ein Workshop vor- und nachbreitet werden müssen.

Teilnahme an Kreativmärkten

Einige Demos stellen sich auf Kreativmärkte/Basare und verkaufen dort ihre gebastelten Produkte. Ich gehöre auch dazu; vor allem in der Adventszeit sieht mich meine Familie an den Wochenenden nicht allzu oft. Aber es macht viel Spaß und man bekommt noch einmal auf eine andere Art eine Wertschätzung, wenn man aber auch bitte absolut realistisch bleiben muss: denn reich wird man nicht. Aber mir macht es Spaß, genau wie das Basteln.

Hier gibt es auch wieder verschiedene Demos, die einen, die sich jeden Tag hinsetzten, dann die, die quartalsweise in ihr Bastelreich gehen und dann vielleicht auch nur ein zwei Produkte basteln. Und dann gibt es noch die Demos, die Ihre Tätigkeit mittlerweile auch Hauptberuflich ausüben (und damit Geld verdienen)! Diesen Schritt in die Selbstständigkeit finde ich bewundernswert, mit allen Risiken und Freuden, die damit verbunden sind, bauen sie sich ihre eigene Firma auf!

Letztlich zählt aber nur das eine: Hauptsache es macht Spaß! Und wer es schafft, sein Hobby zum Beruf zu machen…. Respekt!

Bestellungen

Wenn du als Demo angemeldet bist, kannst du jederzeit Online Bestellungen bei Stampin’Up! aufgeben. Du musst jedes Quartal für ca. 350€ (es gibt einen Umrechungsfaktor, deshalb hier die ca. -Angabe) bestellen. erreichst du diese Bestellsumme nicht, hast du einen weiteren Monat Zeit, deine Bestellung bis zu der geforderten Summe aufzugeben. Erreichst du dann auch nicht deinen Mindestumsatz, scheidest du ganz einfach und ohne weitere Konsequenzen als Demo aus. Erst nach frühestens einem halben Jahr kannst du dann wieder einsteigen. Solltest du aussteigen, musst du nichts an Stampin’Up! zurückzahlen. Du darfst alle deine gekauften Sachen behalten.

Aber keine Sorge, wenn du dich mit z. B. einer Freundin zusammentust erreichst du sehr schnell den Mindestumsatz, glaub mir, ich spreche aus Erfahrung [zwinker, zwinker]. und das auch noch 20-25% günstiger als im Katalog.

Für mich sehr wichtig: Kundenservice

Ihr seid als Demo immer der Ansprechpartner für eure Kunden, sei es, dass es um Produktinfos geht, oder um eine Reklamation. Was ich an dieser Stelle aber auch einmal sagen muss, dass ich ganz liebe und nette Kunden habe, und ich ihnen gerne behilflich bin. Auch der Support (Kundenservice bei Stampin’Up!) ist meiner Erfahrung richtig gut und es werden – egal ob große oder kleine Probleme immer Lösungen gefunden.

Kundenservice ist aber auch das Verteilen (persönlich oder per Post) der Ware oder der neuen Kataloge.

Seid Up-to-date

Auf der Stampin’Up!-Seite im Internet findet ihr das Demonstrator-Login; hier geht es ins Intranet von Stampin’Up! zu dem nur die Demos Zugang haben. Man sollte dort regelmäßig als Demo rein schauen, da es dort immer viele Neuigkeiten, Technik-Videos und und und gibt. So ist man immer auf dem neuersten Stand und kann wichtige Informationen direkt an seine Kunden weiter geben. Hierfür habe ich wiederum eine Whatsapp-Gruppe.

Als Demo habt ihr exklusiv die Gelegenheit an sog. ONSTAGE teilzunehmen. Die Teilnahme hieran ist aber jedem freigestellt. Aber es ist schön, sich mit Geleichgesinnten auszutauschen, „zu swappen“ und – vor allen anderen neue Produkte und Kataloge in der Hand zu halten und auszuprobieren.

Viele Teamleiterinnen (die, die euch als Demos betreuen, meist die, bei denen ihr, bevor ihr selber Demo wurdet, eure Stampin’Up! Produkte gekauft habt) bieten auch regelmäßige Treffen an. Hier werden dann entweder gesellige Wochenenden mit Bastel- und Technikkursen angeboten oder es sind bestimmte Abende in der Woche, wo man einfach nur plaudert. Das ist auch jedem Einzelnen überlassen. Ich bin auch eine Stempelmutter und habe ein kleines Team, deren Mitglieder nicht nur in meinem Ort wohnen. So sehen wir uns alle zwar nicht oft, aber bei Fragen bin ich immer parat.

Eine Frage, die immer wieder auftaucht, ist die, ob man Bloggen muss. Nein, das muss man nicht. Wer keine Zeit, Lust oder die Gegebenheiten nicht hat, braucht das nicht. Es muss auch keiner Bastelanleitungen in Videoform oder schriftlich veröffentlichen. Macht es doch so, dass ihr euch hier einfach eure Ideen holt! Das machen glaube ich die meisten. Ich bin auch nicht der Videofuchs, so dass ihr wohl nie ein Video von und mit mir sehen werdet. Wenn ihr aber eine Anleitung eines gebastelten Produktes haben möchtet…. Nur zu! Ich schicke sie euch! Es gibt viele Demos, die nicht bloggen und trotzdem erfolgreich sind.

 

Letztlich kann man sagen, dass, wenn du gerne bastelst und günstiger an Stampin’Up!-Produkte kommen möchtest, es schon lukrativ sein kann, als Demo (gerade jetzt in der Sale-a-bration-Zeit) einzusteigen. Zumal es seitens Stampin’Up! keine Konsequenzen hat, wenn man wieder aufhört……

Puh, das sind doch viele Infos geworden! Herzlichen Glückwunsch, wenn die solange durchgehalten hast und dir alles durchgelesen hast. Solltest du noch mehr Fragen haben, hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine eMail.

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